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Mietnomaden – so schützten Sie sich als Vermieter

Ein Allheilmittel gegen Mietschuldner, Mietbetrüger und Mietnomaden gibt es zwar nicht. Jedoch lassen sich einige Maßnahmen ergreifen, um das Risiko zu minimieren. Der folgende Beitrag bietet hierzu hilfreiche Tipps.

Schutzmöglichkeiten gegen Mietbetrüger

Tipps gegen Mietnomaden, Mietbetrüger und Mietschuldner

Sie zahlen keine Miete – und wenn der Schwindel aufgeflogen ist, sind sie auf einmal wie vom Erdboden verschluckt. So genannte Mietnomaden oder Mietbetrüger sind der Albtraum eines jeden Vermieters. Sie hinterlassen nicht nur Mietschulden, sondern häufig auch erheblichen Sachschäden. Die Entsorgung von riesigen Müllbergen ist dabei noch das kleinere Übel für den Vermieter. Denn nicht selten muss die komplette Wohnung desinfiziert und renoviert werden. Als Vermieter bleibt man meist auf den Kosten sitzen. Doch wie kann man sich vor einem Mietschuldner schützen?

Schutz vor Mietnomaden: Auskünfte einholen über die Abfrage von Datenbanken

Über die Abfrage bestimmter Datenbanken lassen sich zusätzliche Informationen über einen Mietinteressenten herausfinden. Hier erfahren Sie, ob es z.B. in der Vergangenheit Mahnbescheide gegeben hat, oder eine eidesstattliche Versicherung (EV) vorliegt. Wenn keine Negativmerkmale vorliegen, spricht dies zumindest zum Zeitpunkt der Abfrage für eine einwandfreie Zahlungsmoral. In diesem Fall ist anzunehmen, dass es sich nicht um Mietbetrüger oder Personen mit Zahlungsschwierigkeiten handelt. Hat ein potentieller Mieter nichts zu verbergen, wird er der Einholung z.B. einer Schufa-Eigenauskunft wahrscheinlich zustimmen.

Bekannte Datenbanken für Vermieter sind

  • https://www.meineschufa.de/ Schufa-Eigenauskunft des Mieters zur Abfrage von Negativeinträgen, wie z.B. eidesstattliche Versicherungen, Privatinsolvenz, erledigte Verbraucherinsolvenzverfahren oder Haftbefehle im Zusammenhang mit Geldforderungen (B-Minus-Auskunft). Die Auskunft ist nur mit Zustimmung des Mietinteressenten möglich.
  • Haus & Grund Solvenzcheck: hiermit lassen sich Einträge bei Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte einsehen. Abgefragt werden z.B. eidesstattliche Versicherungen, Insolvenzverfahren oder vollstreckbare Mahnbescheide.
  • VSK-Mietercheck – Abfage gerichtlicher und außergerichtlicher Mahnverfahren sowie Zwangsvollstreckungsmaßnahmen und Privatinsolvenz.
  • demda.de – umfassende onlinebasierte Mieter-Bonitätsprüfung. Abfrage von Daten aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen sowie Inkassoverfahren.
  • Imoda24 – in dieser Datenbank sind bekannte Mietnomaden gespeichert.
  • mietnomaden-datenbank.de – Möglichkeit zur Abfrage sowie zur Meldung von Mietbetrügern.

Den ehemaligen Vermieter kontaktieren (Mietschuldenfreiheitsbescheinigung)

Nehmen Sie Kontakt zum ehemaligen Vermieter auf. Dieser kann Ihnen wertvolle Hinweise zur Zahlungsmoral Ihres neuen Mieters geben. Falls der Mieter Mietschulden hinterlassen hat, oder es sich gar um Mietnomaden oder Mietschuldner handelt, wird Ihnen der Hausherr hierzu gerne entsprechende Auskünfte erteilen. Hat der Mieter seine Verpflichtungen aus dem letzten Mietvertrag einwandfrei erfüllt, wird der ehemalige Vermieter dies ebenfalls bestätigen.

Mietkaution verlangen

Der Gesetzgeber erlaubt Vermietern, vom Mieter eine Mietkaution in Höhe von bis zu drei Nettokaltmieten zu verlangen. Von dieser Möglichkeit sollte man als Hausherr in jedem Fall Gebrauch machen. Wichtig ist an dieser Stelle, dass der Mieter die Kaution möglichst gleich zu Beginn des Mietverhältnisses vollständig einzahlt. Die Kaution kann z.B. als Barkaution als verpfändetes Sparbuch, in Form einer Bürgschaft oder als Mietkautionsversicherung hinterlegt werden.

Mietausfallversicherung zum Schutz vorm Mietschuldner abschließen

Der Vermieter kann bei einer Pflichtverletzung durch den Mieter die Mietkaution einbehalten, und damit angefallene Kosten decken. Jedoch ist die Kaution in der Höhe auf drei Monatsmieten begrenzt. Für Mietschulden sowie Sachschäden, wie sie üblicherweise von Mietnomaden hinterlassen werden, reicht die Kautionssumme daher meist nicht aus. Vermieter können sich jedoch zusätzlich mit einer Ausfallversicherung mit Mietnomadenschutz absichern. Die gängigen Policen übernehmen meist Mietrückstände für ein komplettes Jahr. Zudem sichern sie typische von Mietnomaden verursachte Sachschäden ab. Mehr zu den Leistungen einer Mietausfallpolice.